Wiesnticker Oktoberfest

München
im Wiesn-Fieber
Für alle, die nicht jeden Tag draussen sein können...
Hier verpasst Ihr nichts! Der neueste Klatsch und Tratsch
aus den Zelten und vom Oktoberfest 2005...
Wiesnticker ++ Montag, 03.10

Aus is...
(Montag, 03.10.05)
Aus is, gar is - aber schee wars ... Etwas ruhiger, richtig gmiatlich
und so manchen Tag wurde unsere Kehle von "oben nasser als
von innen". Nichts desto trotz. Das Bier war narrisch guad,
das Hendl resch und das Riesenrad auch dieses Jahr wieder ein Erlebnis.
Wiesn wir vermissen Dich!!
Bis nächstes Jahr, wir freuen uns schon...

Oktoberfest in Hamburg
(Montag, 03.10.05)
Für alle, die nicht genug von Hendl, Mass und Dirndln bekommen
können geht es auch gleich weiter. Kaum sind die Lichter auf
der Wiesn in München ausgegangen, gehen im hohen Norden die
Lichter an. Also auf nach Hamburg. Dort wird im Oktober zum ersten
Mal auch ein (Little) Oktoberfest gefeiert. Wer also nicht genug
vom Bier und Feiern hat, der macht an der Alster weiter.

Freibier für alle?
(Montag, 03.10.05)
Jedes Jahr die gleiche Frage - wohin mit den restlichen Gutscheinen
von der Wiesn? Freibier für alle? An den Nachbarn verschenken?
Oder heut noch mal auf die Wiesn raus und selber einlösen?
Keine Hektik - Gutscheine könnt Ihr auch noch nach der Wiesn
nutzen. Bis Ende Oktober bzw. Ende des Jahres kann in den Wirtshäusern
der Wiesnwirte mit übrig gebliebenen Gutscheinen die Zeche
gezahlt werden. Infos
und die Adressen von den Wiesnwirten gibt es hier...
Wiesnticker ++ Sonntag, 02.10

Wir gratulieren!
(Sonntag, 02.10.05)
Wiesn-Stadtrat Helmut Schmidt feiert 60. Geburtstag. Auf der Empore
im Hackerzelt wurde am Samstag kräftig gefeiert. Unter den
Gratulanten waren Tourismus-Direktorin Dr. Gabriele Weishäupl, "Schichtl"
Manfred Schauer mit der Schichtl-Crew, Wiesnwirte Günther und Margot
Steinberg, Edi Reinbold, Peter Schottenhamel, Michael Käfer sowie
Hausherr Toni Roiderer und natürlich auch OB Christian Ude.
Wiesnticker ++ Samstag, 01.10

Letzte Wiesn
(Samstag, 01.10.05)
Seit 33 Jahre hat er keinen einzigen Wiesn-Tag versäumt hat. Nun
geht Gerhard Hickel, der sich seit 1972 berufsmässig das ganze Jahr
über mit dem Oktoberfest befasst, in Pension. Zeit zum Kisten packen
und Schreibtisch ausräumen bleibt aber erst, wenn der die Lichter
ausgegangen sind und das Oktoberfest sich für ein weiteres
Jahr verabschiedet hat. Bis dahin müssen noch Termine am laufenden
Band wahrgenommen und Schlussbilanz gezogen werden.
Nachfolger von Hickel wird Hans Spindler. Dieser ist ebenfalls ein
Wiesn-Profi. Seit 18 Jahren arbeitet er an der Seite von Gerhard
Hickel.

Wiesn-Bummel trotz Regen
(Samstag, 01.10.05)
Mit Regen fing es an und verregnet hört es auf. Dazwischen
ein wenig Sonnenschein und das war dann das Oktoberfest 2005. Anfang
nächster Woche Montag gibt es hier eine Schlussbilanz über
die letzten 17 Tage.

Die Sofi lässt zum Wiesn-Ende die Lichter
angehen
(Samstag, 01.10.05)
Am Montag sollten nicht nur die Hände zum Himmel gehen, sondern
auch die Köpfe. Am besten macht man das im Freien. Dort soll
es nämlich eine halbe Sonnenfinsternis geben. Nicht ganz so
spektakulär wie vor sechs Jahren, aber immerhin "51 Prozent"
(offizielle Angabe) der Sonne werden bedeckt sein. Ab 9.56 Uhr wird
sich der Mond im rechten Eck der Sonne bemerkbar machen. Um 11.12
Uhr wird das Spektakel beendet sein. Auch falls ma nix sieht - zumindestens
die Taschendiebe haben daran sicher wieder ihre helle Freude...
Wiesnticker ++ Freitag, 30.09

Spanner-Wiesn
(Freitag, 30.09.05)
Videokameras, Handykameras, WC-Filmer... Auf der diesjährigen
Wiesn wird gefilmt und fotografiert, was das Zeug hält. Und
das nicht nur mit Erlaubnis des Fotografierten. Neben der "Flüster-Wiesn"
ist die "Spanner-Wiesn" das Thema der Wiesn 2005.

"Wir müssen draussen bleiben"
(Freitag, 30.09.05)
Der "GaySunday" ist seit 30 Jahren bereits eine Institution
auf der Wiesn. Und auch die "Prosecco-Wiesn"ist nicht
mehr wegzudenken aus dem Oktoberfest-Terminkalender. Nun gab es
heuer zum ersten mal ein unliebsames Zwischenspiel. Besucher der
Veranstaltungen wurden von Ordnern abgewiesen. Der Sache hat sich
jetzt der Stadtrat angenommen. Schliesslich sollen gerade auf der
Wiesn keine Minderheiten ausgeschlossen werden, so die Grünen-Fraktionschefin
Lydia Dietrich.

Gelegenheit macht Diebe
(Freitag, 30.09.05)
Da hatten es zwei Touristinnen den Taschendieben doch sehr leicht
gemacht. Im guten Glauben, dass der Schausteller auf ihre Wertsachen
aufpassen, liessen sie ihre Taschen auf einer Bank neben dem Fahrgeschäft
liegen und setzten sie sich in den "Free Fall". Dort bekamen
sie einen Schrecken, als sich jemand neben ihre Taschen setzte und
an den selbigen zu schaffen machte. Ergebnis - als der "Free
Fall" bewältigt war, waren die Taschen weg und der "Dieb"
(zum Glück) schnell gefunden.
Jetzt muss sich die Polizei mit der kniffelige Frage auseinander
setzten, ob es sich hier um Diebstahl handelt oder um ein Finden
von verwaisten Taschen.
Wiesnticker ++ Donnerstag, 29.09

Wirte-Rundgang
(Donnerstag, 29.09.05)
Die Wirte machten sich am Donnerstag zu ihrem traditionellen Wiesn-Rundgang
auf. Alljährlich lädt Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl die Wiesn-Wirte
zum Oktoberfest-Rundgang ein. Gemeinsam spazieren die Festwirte
über die Theresienwiese, fahren Autoscooter, amüsieren sich im Varietee
und plauschen über: Na was wohl - die Wiesn.

Wilder Biesler
(Donnerstag, 29.09.05)
Neugierig bleiben die Wiesngänger heuer vor dem Schocker stehen.
Ein WC-Haisl (in großen Lettern steht darauf geschrieben "Vorsicht
wilder Biesler") und ein ominöser Schalter ("Klingeln auf eigene
Gefahr") lockt zum Näherkommen. Wer auf den Schalter drückt,
sei gewarnt. Das Skelett auf dem WC hält sich nicht unbedingt
an die Wiesn-Betriebsordnung. Hier wird wild in alle Richtungen
gebieselt.

50. Geburtstag
(Donnerstag, 29.09.05)
Einen Grund zum Feiern haben die Beamten der Wiesn-Wache heuer nicht
nur wegen der guten Fahndungs-Ergebnisse. Am Mittwoch wurde Wiesn-Wache-Chef
Wolfgang Wenger 50 Jahre alt. Das Wiesn-Team gatuliert dem Jubiliar
herzlich!

Gasmasken - Alarm im Bierzelt
(Donnerstag, 29.09.05)
Wieder einmal macht die Nichtraucher-Initiative München (NIM)
von sich Reden. Rauchmessungen in den Zelten brachten es ans Tageslicht
- die Belastung mit Feinstaub sei in den Festhallen schlimmer, als
am Mittleren Ring. Gasmasken für Kellnerinnen - oder ein rauchfreies
Zelt wird deshalb nun (wieder einmal) von der NIM gefordert. Die
Wirte freuts gar nicht! Welch Wunder...
Wiesnticker ++ Mittwoch, 28.09

Taschendieb-Rekord auf der Wiesn
(Mittwoch, 28.09.05)
"Wenn die Leute nach oben schauen, nutzen die Diebe das, um nach
unten zu greifen" , so der Chef der Taschendieb-Fahndung. Beliebteste
Einsatz-Orte der Diebe sind dort, wo sich Menschentrauben vor den
Wiesn-Attraktionen bilden, wie z.B. das Toboggan, Schichtl, die
Wiesn-Neuheiten wie Star Flyer oder Imagination.
Bereits 35 Taschendiebe fasste die Polizei bislang. Dies sind doppelt
so viel als im Vorjahr.

Elektronischer Dolmetscher
(Mittwoch, 28.09.05)
Und wieder eine Welt-Premiere auf dem Oktoberfest - ein Mini-PC
als Dolmetscher für die Wiesn-Sanitäter des BRK. Bei der Versorgung
des internationalen Publikums hilft ein zehn mal zehn Zentimeter
grosses Gerät mit 400 medizinischen wichtigen Sätzen in 13 Sprachen.
Der Pocket-PC ist schon über 100 Mal zum Einsatz gekommen. Nach
der Probephase auf der Wiesn steht einem Einsatz des Geräts
bei der Fussball-WM 2006 eigentlich nichts im Wege.
Wiesnticker ++ Dienstag, 27.09

Reisegruppe stellt Taschendieb
(Dienstag, 27.09.05)
Diebe haben es heuer nicht leicht auf der Wiesn. Die Taschendiebfahnder
haben täglich Erfolge zu verzeichnen. Aber nicht nur die Fahnder
der Polizei haben Erfolge zu verzeichnen. Auch Besucher halten die
Augen offen. Wie im Fall einer französischen Reisegruppe. Die beobachtete
einen 15jährigen Dieb beim Stehlen. Ohne lange Nachzudenken verfolgten
die Franzosen den Dieb, hielten ihn fest und übergaben ihn den Ordnern
des Zelts.

Zwergerl blieben lieber zuhause
(Dienstag, 27.09.05)
Ausgerechnet am günstigen Familientag regnete es ohne Unterbrechung.
Da machte der Wiesn-Bummel nicht wirklich Spass. Dementsprechend
wenig Zwergerl und Eltern waren auf dem Gelände unterwegs.
Und auch die Schausteller schauten besorgt in den Himmel. Erst gegen
Abend liess der Regen nach.
Und auch die nächsten Tage sind kalte Temperaturen und Regenwetter
an der Tagesordnung. Erst am Wochenende sind ein paar Sonnenstrahlen
in Sicht. Da hoffen wir doch auf einen sonnigen Wiesn-Ausklang.

Wiesn-Jubilare
(Dienstag, 27.09.05)
Das Oktoberfest steht bekanntermassen auch für Tradition. Tradition
ist es auch, jedes Jahr wieder auf dem Oktoberfest mitzuwirken.
Und ihnen kann auf dem Gelände keiner etwas vormachen. Auf
stolze 350 Jahre Wiesn-Erfahrung bringen es die sieben Jubilare
2005. Dazu gehört Familie Lindner und die Autoscooter (125
Jahre), die Familie Gaukler (seit 75 Jahren mit Kinderkarussell
und Wurfbude dabei), Wiesn-Wirt Wiggerl Hagn (50. Dienstjubiläum),
Rudolf Bart (25 Jahre Olympia-Looping), Schausteller Karl König
(25 Jahre Hau-den-Lukas) und 25 Jahre Herbert Koppenhöfer (Russenrad
und Schiessbude).
Dafür gab es dann in der Haxnbraterei Hochreiter (ebenfalls
seit 25 Jahren dabei) auch eine Ehrung und ein Wiesn-Herzerl von
Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl.
Wiesnticker ++ Montag, 26.09

Gedenkveranstaltung zum Wiesn-Attentat von 1980
(Montag, 26.09.05)
Am 25ten Jahrestag des Bomben-Attentats auf das Oktoberfest fand
am Mahnmal (am Ort des Attentats) eine Feierstunde statt. Politiker
und die Öffentlichkeit gedachten der 13 getöteten und mehr als 200
zum Teil schwer verletzten Opfer. Die Wiesnwirte, Vertreter aller
Kirchen (grosse christliche Kirchen, israelitischen Kultusgemeinde,
griechisch-orthodoxen Kirche, islamisches Zentrum) und zahlreiche
Politiker hatten sich um das Mahnmal versammelt. Gekommen waren
aber auch Hinterbliebene und Überlebende von damals, unter ihnen
ein heute 42Jähriger im Rollstuhl, der bei dem Anschlag beide Beine
verlor.
Oberbürgermeister Christian Ude wandte sich in seiner Ansprache
ganz besonders an die Überlebenden. "Zur Trauer gehört die dauerhafte
Verpflichtung, immer wieder an die zunächst verschwiegenen Ursachen
des Attentats zu erinnern und an der Aufklärung weiterzuarbeiten"
Zudem erinnerte er an die zahlreichen Attentate in aller Welt und
rief zu mehr Wachsamkeit gegen Terrorismus auf. "Der Anschlag vor
25 Jahren hat all unsere Verletzlichkeit gegen terroristische Angriffe
deutlich gemacht."
Der frühere OB Hans-Jochen Vogel begrüsste die hohe Beteiligung
an der Feier und merkte an, dass "Jeder von uns aufgerufen ist,
für die Demokratie einzustehen. Keiner darf wegschauen oder weghören."
Gerade in einer Zeit in der laut OB Ude "Die Gefahr von Neonazis
immer noch vorhanden ist."

Öko-Wiesn belohnt
(Montag, 26.09.05)
Ein weiterer Pluspunkt für die Öko-Wiesn. 12 der 14 grossen Wiesnzelte
wurden vom bayrischen Umweltminister Schnappauf mit dem bayerischen
Umwelt-Gütesiegel in Gold ausgezeichnet. Um den zu bekommen mussten
von den Wirten mehr als 100 Auflagen erfüllt werden. Dazu gehören
ein limitierter Strom- und Wasserverbrauch.

Gelegenheit macht Diebe...
(Montag, 26.09.05)
Die Polizei hat dieses Jahr eine erfreuliche Bilanz vorzuweisen.
Viele Langfingern auf die Finger geklopft und ab und an auch festgenommen.
Darunter auch einige "Gelegenheitsdiebe", denn... mit einem einfachen
Lebkuchenherzerl geben sich ein paar Besucher nicht zufrieden. Ein
Masskrug ist da schon ein anderes Kaliber. In der ersten Wiesn-Woche
hat die Polizei 94.000 gestohlene Bierkrüge ihren zeitweiligen Besitzern
wieder abgenommen. Das sind 2000 Krüge mehr als im Vorjahr.
Wiesnticker ++ Sonntag, 25.09

Italienische Polizisten mit Wiesn-Herz verabschiedet
(Sonntag, 25.09.05)
Nach einem arbeitsreichen "Italiener-Wochenende" wurden
die italienischen Amtskollegen mit einem Herzerl-Gruss vom Oktoberfest
verabschiedet. Sie bekamen von den Marktkaufleuten der Firma Able
als kleines "Danke schön" für die Unterstützung ein Wiesn-Herz
mit ihrem Namen darauf geschenkt.

Traumhaftes Wetter lockte Tausende auf die Wiesn
(Sonntag, 25.09.05)
Bei Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad genossen Tausende
von Wiesn-Gänger die vielen Attraktionen, Fahrgeschäfte, Standl
mit ihren Leckereien. Neben den Zelten waren auch die Biergärten
überfüllt.

Standkonzert der Zeltkapellen
(Sonntag, 25.09.05)
Am Sonntag versammelten sich traditionell die Kapellen aller Festzelte
zum diesjährigen Standkonzert. Ort des Geschehen war auch heuer
wieder die Bavaria. Bei der Veranstaltung interpretieren die rund
300 Musiker unter der Leitung von Alois Altmann (Kapellmeister des
Hofbräuzelts) und prominenten Gastdirigenten bekannte Märsche und
Melodien. Das traumhaft schöne Wetter lockte dann auch Dutzende
von Zuschauern zu Füssen der Bavaria.
Wiesnticker ++ Samstag, 24.09

"Lilo" sei Dank
(Samstag, 24.09.05)
Regen, den hatten wir wirklich schon genug. Dank dem Hoch "Lilo"
werden wir für den Wiesn-Endspurt, sprich - die zweite Woche,
schönes mildes Wetter mit Sonnenschein und Temperaturen um
die 23 Grad haben. Wenn das nicht zu einem Spaziergang übers
Gelände einlädt! Unser Team behält die Wettervorhersagen
weiter im Auge...

Radio-Durchsagen
(Samstag, 24.09.05)
Das kennt wohl jeder Münchner. Da steht man am Samstag gemütlich
am Vormittag auf, setzt sich an den Frühstücktisch und
macht das Radio an. Und dann informiert uns ein freundlicher Moderator,
dass alle Zelte auf der Wiesn dicht gemacht haben als wir noch friedlich
schlummerten. Er rät uns gleichzeitig von einem Besuch ab.
Da fällt einem erstmal die Stimmung in den Keller. Danach beschliesst
man, den Wiesn-Besuch auf einen Abend während der Woche zu
verlegen.
Genau solche Radiodurchsagen wollen die Schausteller und Marktleute
nun verhindern. Schliesslich bietet die Wiesn mehr als nur Bierzelte...
Zudem fürchten die Standlbesitzer und die Schausteller um ihren
Umsatz. So rosig sieht es in den Wiesn-Kassen zum jetzigen Zeitpunkt
noch nicht aus. Schleppend lief das Fest an. Die Kälte vertrieb
so manchen Besucher.

Der "Wiesn-Pirat"
(Samstag, 24.09.05)
In Käfers Wiesn-Schänke ist der Piraten-Look angesagt.
Was aus Solidarität zum verletzten Wiesn-Wirt entstand, könnte
ja vielleicht einen neuen Trend hervorbringen. Hintergrund des Looks
- Michi Käfers Hund verletzte den Wirt am Auge. Vor lauter
Freude über dessen Heimkehr erwischte "Bomba" auch
die Netzhaut. Bis zur Genesung wird das Auge hinter der Augenklappe
geschont.

Wegen Überfüllung geschlossen
(Samstag, 24.09.05)
Die sommerlichen Temperaturen und der Besuch von über 10.000 Italienern
sorgten dafür, dass die Festzelte am Samstag bereits um 12.00 Uhr
wegen Überfüllung geschlossen werden mussten.
Wiesnticker ++ Freitag, 23.09

Unter die Röcke...
(Freitag, 23.09.05)
Im kettenkarussell, dem High Energy und dem Star Flyer das gleiche
Problem - das fliegt schon einmal so manchem feschen Madl der Rock
hoch - aber eigentlich ists ja nur kurz und hinschauen tut man ja
aus Anstand auch nicht so genau ... oder!? Von einem Besucher weiss
die Polizei zu berichten - der hat dann doch etwas genauer geschaut
- und sogar gefilmt!
Der Mann war profimässig mit Minifunkkamera, Empfangs- und
Aufzeichnungsgerät ausgestattet.

Italiener sind da
(Freitag, 23.09.05)
Das zweite Wochenende steht vor der Tür - und mit ihm die italienischen
Besucher. Mit im Gepäck - eine riesige Portion Sonnenschein-Wetter
und gute Laune. Nach dem mässigen Start hoffen alle Beschicker
auf bessere Geschäfte.
Ebenfalls dabei sind an diesem Wochenende fünf italienische Polizisten.
SIe unterstützen derzeit ihre bayerischen Kollegen. und weisen die
Italiener in ihrer Muttersprache in die Schranken zu weisen.

Stadt fordert: Mässigen bei der Wiesn-Mass
(Freitag, 23.09.05)
Eine Mass Wiesn-Bier enthält so viel Alkohol wie acht Schnäpse.
Daher mahnt die Stadt München, das Bier nicht nur als Genussmittel,
sondern auch als Gift für die Hirnzellen zu betrachten. "Vorsicht
bei der inneren Anwendung", so das Gesundheitsreferat.

Wiesn-Trikot
(Freitag, 23.09.05)
Ende September ist die Wiesn in München allgegenwärtig.
So auch bei den Eishockey-Profis vom EHC. Diese treten während
der Wiesn-Zeit in extra angefertigten Wiesn-Trikots auf dem Eis
an.
Die Trikots gibt es in limitierter Auflage auf für Fans des
Clubs.

Wiesn-Nachwuchs bei Kufflers
(Freitag, 23.09.05)
Bei Kufflers ist Nachwuchs angekommen. Charlotte heisst die Tochter
von Stephan und Stephanie Kuffler. Die Kleine brachte bei Ihrer
Geburt 3000 Gramm auf die Waage, ist 56 Zentimeter lang und liess
den Papa vor Freude auf den Tischen tanzen. Einen kleinen Schluck
auf das Wohl des Zwergerls gabs auch (ausnahmsweise). Dazu eine
Gesangseinlage.
Ob die Geburt zur Wiesn-Zeit wohl ein Vorzeichen für die "Mini-Wirtin"
ist!?...

Taschendiebe unterwegs
(Freitag, 23.09.05)
Wie wir schon die vergangenen Tage berichteten, sind heuer auch
wieder massiv Taschendiebe auf dem festgelände unterwegs. DIe
Taschendiebfahnder der Polizei haben zwar schon 15 Diebe auf frischer
Tat ertappt, dennoch sollte man die Hinweise der Polizei ernst nehmen.
(Dass heisst, alle Wertgegenstände, die nicht unbedingt für
den Wiesnbesuch notwendig sind, zu Hause lassen.
Besucher werden ausserdem gebeten, Polizei oder Aufsichtspersonal
der Festzelte zu verständigen, wenn sie etwas Verdächtiges beobachtet
haben. Das wären z.B. Männer mit Damenhandtaschen, das Wühlen
in Rucksäcken, achtloses Wegwerfen von Gegenständen aus Taschen
und Rucksäcken.
Überlegt übrigens auch, wem Ihr Eure Wertgegenstände aushändigen.
Beliebter Trick der Diebe - ein hilfsbereiter Mensch bietet sich
an, ein Foto von Euch zu schiessen. Das Ende vom Lied, er rennt
mit Kamera oder Handy davon.

Sichere Wiesn nutzen
(Freitag, 23.09.05)
Kein angenehmes Thema - aber leider jede Wiesn wieder gegenwärtig.
Am Donnerstag wurde ein 17jähriges Mädchen nach dem Wiesn-Besuch
vergewaltigt.
Die 17-Jährige ging alleine in Richtung U-Bahn, da sie ihre
Freundinnen aus den Augen verloren hatte. Für solche Fälle
steht der Security Point im Servicezentrum zur Verfügung. Dort
können verunsicherte und belästigte Mädchen und Frauen
Hilfe bekommen. In schwerwiegenden Fällen gibt es sogar einen
Fahrdienst oder es wird ein Taxt gerufen. Auf alle Fälle seid
Ihr nicht alleine.
Also Madln - passt auf und geht lieber ins Servicezentrum statt
alleine den Rückweg anzutreten.
Wiesnticker ++ Donnerstag, 22.09

Wein und Brot statt Bier und Brezn
(Donnerstag, 22.09.05)
Am Donnerstag war das Hippodrom voll besetzt - jedoch nicht abends,
sondern um 10.00 Uhr in der Früh. Hunderte Oktoberfestbesucher feierten
und sangen jedoch nicht zu Bier und Hendl sondern zu Wein und Brot.
Der katholische Schaustellerseelsorger Martin Fuchs zelebrierte
den Wiesn-Gottesdienst zum Gedenken an verstorbene Schausteller,
Marktkaufleute und Wiesn-Wirte aber auch an die Opfer des Attentats
vor 25 Jahren.
Freudiges Ereignis waren Taufe, Erstkommunion und Firmung des Schausteller-Nachwuchs
von "Michis Kaffeemühle", "High Energy" und "Schubert's Reitbahn".
Wir wünschen den Familien einen schönen (Ehren)Tag!
Für Unmut und Beschwerden sorgte, dass anstelle der von der Stadt
offiziell angekündigten Ökumene eine katholische Messe zelebriert
wurde.

Wiesn-Wirte klagen
(Donnerstag, 22.09.05)
Wie alles gibt es auch auf der Wiesn eine gute und eine schlechte
Seite... Die Wiesn läuft für die Beschicker auf dem Gelände nur
langsam an. Schlechtes Wetter und die vom Stadtrat verordnete leise
Musik waren nach dem ersten Wochenende schnell als Auslöser gefunden.
Kehrseite der Medaille - weniger Straftaten und weniger Einsätze
der Sanitäter.

Dreht die Musik auf
(Donnerstag, 22.09.05)
Ein neues Prädikat prägt die Wiesn - nach zahlreichen Rekorden ist
heuer die "Flüster-Wiesn" das "Wiesn-Wort 2005". Ungewohnt war es
für die Besucher ihr eigenes Wort zu verstehen. Und weil man ja
eigentlich für anderes als reden draussen ist, gab es Beschwerden
bei den Wirten. Diese überlegten flugs und kamen zu dem Ergebnis,
dass eine Neuregelung rasch her muss. Die Musik solle wenigstens
der Lautstärke im Zelt angepasst werden. Wie und ob der Stadtratbeschluss
geändert wird... Fortsetzung folgt! Infos zum Hintergrund der Lärmbegrenzung
findet Ihr in unserem "Thema
der Woche"

Missglückter Pornodreh im Wiesn-Riesenrad
(Donnerstag, 22.09.05)
Die Madln auf der Wiesn geizen ja eigentlich nicht mit ihren Reizen.
Nachfolgende Bayerin war dann aber doch etwas zu freizügig...
Der Aufreger des Tages - Tatort ist das allseits beliebte Riesenrad,
inoffizielles Wahrzeichen der Wiesn. Gegen frühen Abend betreten
ein Madl mit zwei Begleitern eine Gondel. Während der Fahrt zog
das Madl ein Sexspielzeug hervor und "...begann sich damit, gemäss
seiner Bestimmung, zu beschäftigen..." (Original-Zitat der Polizei)
während ihre Freunde filmten und fotografierten.
Die unfreiwilligen Zeugen des Geschehens, drei italienische Touristen,
waren "not amused" Und auch der Betreiber des Riesenrads ist stinksauer
ob des "Missbrauchs" seines Fahrgeschäfts. Schnellstens eilte die
Polizei herbei. Nach der Sicherstellung ihrer Kameras und Drehutensilien
wurden das "Drehteam" wieder auf freien Fuss gesetzt. Die drei Akteure
erhielten Anzeigen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.

Masskrug-Schwinger
(Donnerstag, 22.09.05)
Der kluge Mann denkt vor - so auch Wiggerl Hagn. Bereits vor Monaten
dachte er sicherlich auch an so manches aufgeheizte Gemüt als er
dem Stadtrat seine Plastikkrüge vorstellte. Dem Mann aus Sulzemoos
wäre sicher auch wohler gewesen, wenn er nur eine Plastikmass an
den Kopf bekommen hätte. So wurde er am Mittwoch von einem Isarseidl
getroffen. Ergebnis - Platzwunde. Wie solche eine "Krugschlägerei"
endet wissen wir ja nun von der letzten Wiesn. Erst Ende Juli gab
es fünf Jahre Haft für den damaligen Täter.

Öko-Wiesn auf dem Vormarsch
(Donnerstag, 22.09.05)
Seit sechs Jahren wird auf das wiesn-eigene Öko-Konzept gesetzt.
Bio-Mandeln, Bio-Waffeln, Bio-Hendl, Gemüse-Burger - immer mehr
ökologisch hergestellte Schmankerl werden auf dem Oktoberfest angeboten.
Grund genug für Alfred Fahr und Hubert Bittl (ihres Zeichens Bio-Köche
in der Küche) sich gemeinsam mit Festleiterin Gabi Weishäupl zu
einer Schmankerl-Tour der besonderen Art aufzumachen. Sieben der
insgesamt 19 Bio-Schmankerl Standl wurden vor Ort getestet.
Wiesnticker ++ Mittwoch, 21.09

Doch keine Handy-Störsender auf den Damentoiletten
(Mittwoch, 21.09.05)
Störsender sollten die langen Sitzungen der Madln auf den Toiletten
abkürzen. Diese Idee kam nach massiven Staus im letzten Jahr auf.
Die Wirte haben dabei aber eines nicht bedacht. Handy-Blocker sind
in Deutschland nicht zugelassen und damit illegal. Deshalb müssen
sich die Festzelt-Betreiber damit begnügen, Handy-Verbotsschilder
aufzuhängen und an die Vernunft der weiblichen Besucher zu appellieren
- Oder man handhabt es wie der Bräurosl-Wirt Georg Heide. Dieser
sorgt in den WCs für zünftige Hintergrundmusik. Und dieses in entsprechender
Lautstärke.

Traditionelles Schiessen
(Mittwoch, 21.09.05)
Auf der Wiesn wird Tradition gross geschrieben. So gehört auch
das alljährliche Armbrustschiessen der Promis dazu. Wer Rang
und Namen hat, legt die Armbrust an. Mit dabei waren BMW-Chef Karsten
Engel, Inge Fürstin von Wrede-Lanz nebst Ehemann, Pater Anselm
Bilgri (gab göttlichen Beistand) und viele mehr. Die Wiesn-Wirte
Peter Pongratz und Michi Beck schauten ebenfalls vorbei. Letzterer
stahl allen Schützen die Schau. Mit seinen Schiessküsten,
sondern mit einem Mega-Gamsbart (dem grössten überhaupt
- nach eigenen Erzählungen legal von einem Wilderer erstanden).
Wiesnticker ++ Dienstag, 20.09

Käfers Kinderwiesn 2005
(Dienstag, 20.09.05)
Am heutigen Weltkindertag und Wiesn-Familientag trafen sich in der
Käfer Wiesn Schänke Promis mit ihrem Nachwuchs. Der erste
Wiesn-Dienstag gehört traditionell der "Käfer Kinderwiesn".
Sabine Käfer und Freundin Andrea Schoeller hatten bereits zum
neunten Mal zu diesem Charity-Event geladen. Und es war (wie immer)
ein voller Erfolg. Nur eine Absage - alle anderen VIPs kamen.
Als Erlös der Eintrittsgelder, der Tombola und der Spenden
sammelte das Power-Duo Gelder in einer Gesamthöhe von über
7000,- Euro (!). Auch heuer gingen diese in voller Höhe an
das Kinder- und Jugendzentrum "Lichtblick Hasenbergl".
Mehr zu der Veranstaltung und zu den Zwergerln auf der Wiesn folgt
demnächst in einem kleinen Special.

Lebensgefährlicher Rausch
(Dienstag, 20.09.05)
Einem 60-Jährigen hätte der Biergenuss fast das Leben gekostet.
Auf dem Weg zur U-Bahn ist der Mann so unglücklich auf den Hinterkopf
gefallen, dass er eine Hirnblutung erlitt. Inzwischen ist er jedoch
glücklicherweise wieder ausser Lebensgefahr.

Familientag
(Dienstag, 20.09.05)
Am heutigen Familientag drängten sich trotz kühler Temperaturen
wieder Zwergerl und deren Eltern vom Kettenkarussell zum Eisshop
zum nächsten Fahrgeschäft zum Hendl essen und wieder zurück.
Die beiden Familien-Nachmittage erfreuen sich zu jeder Wiesn grösster
Beliebtheit. Sicherlich sind die Zwergerl-Preise an diesen Nachmittagen
ein grosser Anreiz. Die Vergünstigungen werden von vielen Schaustellern,
Marktleuten und Fest-Wirten angeboten. Einfach nach den orangenen
Zetteln an den Ständen Ausschau halten. Dort hat jeder Stand
sein besonderes Angebot eingetragen.
Wiesnticker ++ Montag, 19.09

Vorschulkinder auf der Wiesn
(Montag, 19.09.05)
Montag war ihr grosser Tag. Über 1000 Münchner Zwergerl
aus 45 städtischen Kindergärten wurden zu einem Wiesn-Bummel
eingeladen. Gastgeberinnen waren Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl
und Stadtschulrätin Elisabeth Weiss-Söllner.
Die 5- und 6-jährigen Dreikäsehochs bekamen je zwei Karussellfahrten
spendiert. Danach durften sie sich bei einer Brotzeit stärken.
Das Tollste für die Kleinen war jedoch eine Fahrt mit dem Riesenrad.
Zur Erinnerung gabs dann noch für jeden ein Wiesn-Wastl-T-Shirt.

Regine Sixt Damenwiesn
(Montag, 19.09.05)
Längst eine Institution - Seit den 80er Jahren lädt Unternehmergattin
Regine Sixt Freundinnen zu ihrer Damenwiesn. Dieses Jahr schon am
ersten Wiesn-Montag trafen sich rund 600 Society-Damen (rausgeputzt
im Dirndl) um 12.00 Uhr mittags im Schützen-Festzelt zum Sehen,
Ratschen und Gesehen werden. Und wieder hiess es für den männlichen
Anhang - "wir müssen leider draussen bleiben". Nette
Randnotiz waren eine Handvoll Burschen, die versuchten sich unbemerkt
unter die holde Weiblichkeit zu mischen. Trotz stilechten Dirndl
und kunstvoll auftoupierten Perücken wurden die "Herren
Damen" jedoch schnell entlarvt...

Wiggerl Hagns 50. Jubiläum
(Montag, 19.09.05)
Der dienstälteste Wiesn-Wirt feierte heute sein Dienstjubiläum.
Seit 50 Jahren regiert Wiggerl Hagn, (u.a. Präsident des Bayr.
Hotel- und Gaststätten-Verbandes) nun schon auf dem Oktoberfest.
Mit 16 Jahren hatte er seinen Einstand auf dem Gelände. 1961
wurde er offiziell Wirt des Schützenzeltes und 1979 wechselte
Hagn ins Löwenbräuzelt.
Zum Jubiläum wurde mit Kollegen und Familie angestossen. Mit
dabei waren Wiesn-Stadtrat Helmut Schmid, Löwenbräu Chef
Knoll, Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl, Münchens Referent
für Arbeit und Wirtschaft Dr. Reinhard Wieczorek. und "Zuckersucht"-Chef
Börni Dostler (spendierte die Jubiläums-Torte und Lebkuchenherzl
für alle Gäste). Wir gratulieren!!
Wiesnticker ++ Erstes Wochenende

Resümee vom ersten Wiesn-Wochenende
(Sonntag, 18.09.05)
Was war los am ersten Wiesn- Wochenende? Zuerst einmal - wir Münchner
lassen uns unsere Wiesn nicht verderben... auch nicht vom Wetter!
Das fängt ja schön an, mag sich so mancher bei Eröffnung
der Wiesn gedacht haben. Kälte und Regen - nix goldener Herbst.
Da brachte das Anhübschen und Dekollete-zeigen im Dirndl keinen
rechten Spass dafür aber die eine oder andere Erkältung.
Insgesamt wurde dennoch wie verrückt gefeiert. Schnell waren
die Zelte wegen Überfüllung geschlossen. Die Promis liessen
sich feiern und die Trachtler hatten viel Spass (und noch mehr das
Publikum) beim Umzug der Trachten- und Schützenvereine. Insgesamt
kamen ein paar weniger Besucher (wegen der Kälte) zum Wiesnstart.
Gemerkt haben dies aber vor allem die Marktleute und Schausteller...

Besucher am erstes Wiesn- Wochenende
(Sonntag, 18.09.05)
Trotz Regen und kalten Temperaturen kamen am ersten Wochenende mindestens
700.00 Besucher auf das Oktoberfest. Dabei war die Wiesn fest in
Münchner Hand. Nur vereinzelt wurden die übrigen Gäste
aus Japan, den USA, Grossbritannien, den USA und natürlich
aus Bella Italia gesichtet.
Apropos Italien... Italiener aufgepasst! Dieses Jahr unterstützen
die italienische Amtskollegen die deutsche Polizei nicht nur mit
Rat, sondern auch mit Tat. Carabinieri laufen am "Italien-Wochenende"
auf dem Gelände neben den deutschen Beamten Streife.

Die ganze Wiesn in Tracht
(Sonntag, 18.09.05)
Am ersten Wiesn-Sonntag zogen nicht nur die Trachten- und Schützenumzug
auf die Wiesn. Es zog auch für viele Münchner zu einen
gemütlichen Wiesn- Bummel aufs Oktoberfest. Viele Trachtler
hatten Tische in den verschiedenen Zelten reserviert, um sich nach
dem 7-Kilometer-langen Marsch zu erholen und selber ein bisserl
zu feiern. Besondere Stimmung verbreiteten die Spielmannszüge,
die musizierend durch die Zelte und Biergärten zogen!
Aber nicht nur die Trachtenvereine kamen in Tracht, auch die Münchner
Bevölkerung putzte sich mit Dirndl und Lederhosen heraus. Insgesamt
auf der ganzen Wiesn - ein bäriger Anblick. So megn mas!
Wiesnticker ++ Sonntag, 18.09

Polizei - Tolle Erfolge gegen Betrüge und Diebe
(Sonntag, 18.09.05)
Dass die Wiesn auch immer viele (Trick)Betrüger und Taschendiebe
anzieht, ist von uns schon an verschiedenen anderen Stellen beschrieben
worden.
Am ersten Wochenende hatte die Polizei und besonders die Taschendieb-Fahnder
ein glückliches Händchen beim "Diebe stellen".
Gleich mehrere "böse Buben" gingen ihnen ins Netz.

Polizei - der (un)verfrorene Jackendieb
(Sonntag, 18.09.05)
Da konnten die Fahnder unter anderem einen Mexikaner auf frischer
Tat festnehmen. Dieser hatte anscheinend aufgrund des Wetters arg
gefroren. Er sammelte nämlich fleissig die Jacken und Schirme
ein, die über die Lehnen und Bänke des Schottenhamel-Zelts
gelegt waren. Und wo man gerade schon im Besitz der Jacken war,
konnte man ja auch gleich die Taschen nach Nutzbringendem durchsuchen.
Mehrere hundert Euro Beute kamen dabei heraus. Die Sachen konnten
den ahnungslosen aber glücklichen Besitzern zurückgebracht
werden.

Polizei, die Zweite - Taschendiebe gefasst
(Sonntag, 18.09.05)
Ebenso gingen den Fahndern zwei Profi-Taschendiebe ins Netz. Im
Löwenbräu- und Hacker-Zelt wurde Gästen gezielt das
Geld aus der Tasche gezogen. Bei einer späteren Kontrolle wurden
mehrere hundert Euro bei den beiden Dieben gefunden.
Den Haupttreffer landeten die Beamten jedoch bei einem jungen Dieb,
der ebenfalls dem Diebstahl berufsmässig nachgeht. Insgesamt
umgerechnet 13.000 Euro in verschiedenen Währungen trug der
junge Mann bei sich (natürlich direkt am Körper - man
weiss ja... Taschendiebe sind auf der Wiesn unterwegs...)

Polizei, die Dritte - Glück im Unglück
(Sonntag, 18.09.05)
In die Reihe von Bestohlenen kann sich auch zwei Touristen einreihen.
Nur durch Zufall und eine Überschneidung zweier Fälle
konnte die Polizei der Gruppe am Montag ihre gesamten Wertsachen
wiedergeben. Dies waren neben 1.000 Euro Bargeld auch Flugtickets
nach Australien, Pässe, Handys und Digitalkameras.
Was für ein Glück für die Beiden. Ihr Flug ging schon
am nächsten Tag gleich in der Früh...
Fazit des Wochenendes - nicht vergessen!! KEINE Wertsachen mit auf
die Wiesn nehmen. Die sind schneller weg, als man schauen kann.
Ausserdem sind die Diebe sehr geschickt. Ihr merkt es nicht, wenn
Ihr beklaut werdet!.

Fliegende Haxn - nicht nur auf den Bierbänken
(Sonntag, 18.09.05)
Auf den Bänken kenne wir sie ja. Da fliegen zur Musi so manche
Haxn in die Höh.
Nur eine Platzwunde am Kopf ist dabei sicher noch nicht entstanden...
allerdings... wenn man am Boden steht und gerade nicht aufpasst...
aber das gehört eigentlich nicht zur Geschichte.
Ort der Geschichte - das Hackerzelt, genauer die Empore. Da sitzen
zwei anständige Buam aus dem Oberland und verspeisen voller
Genuss eine Schweinshaxe (jeder eine), nagen noch am Knochen und
lehnen sich satt zurück, als das Unvorstellbare passiert. Der
Knochen macht sich selbstständig und fällt einfach vom
Teller! Jetzt landet das Tatwerkzeug nicht etwa aufs Tischtuch,
sondern knallt einem unter der Empore sitzenden Besucher an den
Kopf. Ergebnis - Platzwunde am Kopf von ziemlich saueren Gast.
Das war unseren Jungs aus dem Oberland dann doch ziemlich peinlich.
Das Friedensangebot waren eine Entschuldigung, eine Brotzeit und
eine Mass. Die Platzwunde ging aber wohl doch tiefer, denn der Getroffene
lehnte das Bier ab!!! Und so fanden sich beide bei der Polizei ein.
Der eine, um Anzeige zu erstatten und der Andere, um angezeigt zu
werden.
Unsere Meinung - wie kann man eine Mass ablehnen!?

Wiesn-Wetter Prognose
(Sonntag, 18..09.05)
Als gutes Omen kann man es wohl nehmen, dass der Trachten- und Schützenumzug
am Sonntag schon einmal mit besserem Wetter entlohnt wurde. Gegen
Abend gabs sogar ein bisserl Sonnenschein. Das Wetter hat trotz
allem aber auch sein Gutes. So mussten die Sanitäter halb so
oft erste Hilfe leisten wie 2004. Bis zum nächsten Wochenende
soll es nicht mehr regnen und auch die Sonne soll sich mal wieder
öfters blicken lassen. Wolken und Temperaturen raten zur Zeit
aber eher noch zu wärmerer Kleidung. Hoffen wir einfach, dass
es nicht wieder Glühwein an den Eisständen gibt...

Trachten - und Schützenumzug
(Sonntag, 18..09.05)
Schee wars!! Fast 9.000 Trachtler, Schützen, Spielmannszüge
zogen mit bester Laune und bunten kunstvollen Kostümen und
Trachten durch München auf die Wiesn. Die Zuschauer waren super
gelaunt und die BUGA überhäufte die Zaungäste mit
Blumen. Belohnt wurden alle Beteiligten am Sonntag mit besserem
Wetter. Gegen Abend gabs sogar Sonnenschein.
Auch der Landesvater Edmund Stoiber, nebst Gemahlin, lies es sich
trotz Wahltag und vollem Terminkalender nicht nehmen persönlich
anwesend zu sein. Dannach ging es aber direkt zum Flieger und ab
nach Berlin. Dort wurde der CSU-Chef bereits zur "Elefantenrunde"
(im Fernsehen) und zur anschliessenden Wahl- Party erwartet.
Wiesnticker ++ Samstag, 17.09

Originelle Geschäftsidee auf der Wiesn
(Samstag, 17.09.05)
Erfindungsreich samma ja, wir Bayern... und innovativ sowieso. Da
überlegt man lange, wie man an das nötige Geld für
eine Mass kommt und denkt sich dann. Warum nicht von anderen "schenken"
lassen!? Gesagt, getan und gleich ans Werk gemacht.
Wenn man dazu noch handwerklich und künstlerisch begabt ist,
dann kann man ja... sagen wir mal zum Beispiel selbst gefertigte
Berechtigungsscheine ehrlich verkaufen. Dafür darf der Erwerber
dann auch etwas. Sagen wir mal zum Beispiel... eine Musikkapelle
dirigieren oder so. Das ist ja echte ne Gaudi da oben. Und das Ganze
für läppische 30 Euro - ein echtes Schnäppchen!
Warum der Herr Kapellmeister nun lacht, verstehen wir allerdings
so gar nicht!?!? Na, da hätten wir uns wohl vorher ein "Genehmigung"
holen müssen. He, wir sind jung und brauchen das Geld...

Sanitäter hatten gleich zu tun
(Samstag, 17.09.05)
Einen Blitz-Wiesnstart legte eine 16-jährige Unterschleissheimerin
hin. Bereits dreieinhalb Stunden nach der Eröffnung schaffte
sie drei Mass Bier. Nun wäre dies für sie nicht ganz so
schlimm gewesen, wenn das Madl vor Aufregung und Vorfreude nicht
das Frühstück vergessen hätte. So landete der Gerstensaft
im nüchternen Magen und das Madl bei den Sanitätern im
Servicezentrum.
Nach eineinhalb Stunden Ausschlafen konnte sie wieder selbstständig
Richtung Heimat aufmachen.

"Ode
an Ude" oder "Christian Ude Superstar" !
(Samstag, 17..09.05)
Eigentlich gibt es heute nur eins zu berichten!
Christian Ude macht die "2" !!
Es war überirdisch, galaktisch, der Wahnsinn...
... uns fehlen die rechten Worte.
Samstag, 17. September im Schottenhamel, München.
Kurz vor zwölf setzte OB Ude den Messingwechsel an.
Stille! Man hörte nur den konzentrierten Atem des OB.
Und dann geschah es!
1-2- den Schlegel zum Himmel - Ozapft is!
Der OB brach seinen jahrelangen "Dauer-Dreier".
Nur "2" kraftvolle Schläge, dann floss das Oktoberfest-Bier
aus dem 200 Liter Fass. Zwölf Böllerschüsse signalisierten
der wartenden Wiesn-Bevölkerung, dass ab jetzt das Feiern endlich
offiziell beginnen kann. Glückwunsch Herr Ude - das war überirdisch,
galaktisch, der Wahnsinn...
Die erste Mass Wiesnbier bekam traditionell der Bayerische Landesvater,
Edmund Stoiber.
OB Udes Wünsche für das Oktoberfest 2005. Es soll eine
"friedliche Wiesn" werden. Das sei ihm das Allerwichtigste.
An zweiter Stelle folgt der Wunsch (an Petrus), dass das Wetter
besser werde. Was mit Blick in den regnerischen Himmel verständlich
ist.
Die Geschichte des Anzapfens
(Hintergrund- Info)
Dieser "Brauch" begann 1950 mit OB Thomas Wimmer.
Dieser eröffnete damals im Schottenhamel das Oktoberfest. Den
Hintergrund erfahrt Ihr hier.
Der ungeübte Wimmer drosch 17 mal auf den armen Zapfhahn ein.
Diese uncharmante Art änderte sich aber im Laufe seiner Amtszeit
des OBs noch (zum Wohle des Wechsels).
Udes Anzapf-Geschichte im Rückblick
(Hintergrund- Info)
Von der Anzahl der benötigten Schläge hängt traditionsgemäss
das Ansehen eines Münchner Oberbürgermeisters ab. Dementsprechend
ist der Ehrgeiz der Stadtoberhäupter, möglichst wenig
ausholen zu müssen. Einige Eckdaten zu OB Ude
1993 - Der neue OB darf das erste Mal anzapfen. Mit 7 Schlägen
eröffnet er die Wiesn.
1995 - Gar nicht abwarten konnte Ude den Wiesnstart 1995.
Zehn Sekunden zu früh wurde angezapft. Der Stimmung tat dies
keinen Abbruch.
2000 - Niemals offizielle bestätigt wurden die zwei
Schläge aus dem Jahr 2000. Christian Ude - selbst erstaunt
über sein Ergebnis - setzte damals vorsichtshalber ein drittes
Mal an, betonte aber, dass dies nur sicherheitshalber geschah.
2004 - DIe Zeichen standen bereits auf "2". Damals
kam es zu einen Eklat als der OB vom übereifrigen BR-Kommentator
Dietmar Gaiser beim Ausholen behindert wurde und so ein drittes
Mal zuschlagen musste. (Der BR-Reporter wurde übrigens 2005
durch den jungen Christoph Däumling ersetzt...)

Eröffnungtag vom Oktoberfest 2005
(Samstag, 17..09.05)
Trotz Kälte hielten es die Frühaufsteher tapfer vor den
Zelten aus. Weit vor 9.00 Uhr (offizielle Eröffnung der Zelte)
standen bereits grosse Menschentrauben vor den Festzelten. Ja, was
man nicht alles für den einen Platz im Zelt macht... Schlag
9.00 Uhr öffneten die Zelte ihre Tore.
Was dann folgte, erinnerte an die Hochzeiten des "Sommer Schluss
Verkauf" in den 70ern. Wie eine Herde wildgewordene Wespen
drängte sich das feiersüchtige Wiesnvolk in die Zelte.
So verwundert es nicht, dass das Hackerzelt nach nur 8 (!) Minuten
komplett gefüllt war!! Für die anderen, deren Ellbogen
nicht hart genug waren, hiess es danach wieder geduldig weiterwarten...

Einzug der Wiesnwirte und der Brauereien
(Samstag, 17..09.05)
Prunkvoll und liebevoll - so zogen die Wiesnwirte aufs Oktoberfest
ein. Leider meinte es Petrus nicht allzu gut mit der Wiesn-Obrigkeit
und Ihren staunenden Zaungästen. Bei ständigen Niesel-Regen
wurden nicht nur die Wirte und Ihre Bedienungen bei ihrem traditionell
Einzug nass. So konnte man teilweise mehr Münchner Regenschirme
denn Münchner Trachten bewundern. Dennoch liess sich keiner
der Anwesenden die Stimmung und die Freude auf den Beginn der Wiesn
vermiesen.
Wiesnticker ++ Vorfreude aufs Oktoberfest 2005

Wahl 2005 - Machts mit!
(Freitag, 16.9.2005)
Am Sonntag tun es die pflichtbewussten Münchner dem Landesvater
gleich. Vor dem Wiesn-Besuch geht es noch schnell in die Wahllokale.
Die Wahl 2005 muss wohl dennoch auf so manche Stimme verzichten.
Zu den Nicht-Wählern gehört auch Papst Benedikt XVI. Joseph
Ratzinger hat als Deutscher und Bayer zwar nach wie vor Wahlrecht.
"Jedoch wählen Päpste nicht...", heisst es im
Vatikan. Schliesslich sei der Papst auch Oberhaupt eines eigenen
Staates. Für alle Nicht-Staatsoberhäuptern heisst es morgen
also "wählen gehen" und danach ab auf die Wiesn...

Wiesn-Rundgang der Presse
(Donnerstag, 15.09.05)
Zwei Tage vor der Eröffnung lud die Festleitung zum traditionellen
Presserundgang mit Festleiterin Dr. Gabriele Weishäupl und
Oberbürgermeister Christian Ude. Die Vertreter der verschiedensten
Medien durften bereits vor Start die Wiesn-Attraktionen auf ihre
Tauglichkeit testen. Da wurde so mancher Redakteur eifrig beim Karussellfahren
beobachtet. Zu keiner Zeit sieht man sonst wohl in den Fahrgeschäften
die Passagiere derart mit ihren Kameras in luftiger Höhe herumhantieren.
Wir sind auf die Bilder gespannt...

Hurra... Der Flohzirkus ist wieder da!
(Donnerstag,15.09.05)
2005 endlich wieder da - der Flohzirkus. Er gehört seit Jahrzehnten
zu den beliebtesten Attraktionen bei Jung und Alt. Für ein
paar Jahre mussten die Floh-Fans jedoch auf die artistischen Übungen
der Mini-Wesen verzichten. Ab diesem Jahr hat der Zirkus wieder
einen Platz auf dem Oktoberfest. Die Flöhe sind in Top-Form
und freuen sich schon darauf, den Besuchern ihre Kunststücke
zu zeigen. Ausserdem haben Sie (im Gegensatz zu den vollbeschäftigten
Schaustellern) auch den ganzen Tag Zeit. Auch heuer werden die "Angestellten
der Wiesn" also wieder Kunstücke zeigen und auf einem
kleinen Feld Fussball spielen...

Prinz Luitpold fordert 15. Wiesnzelt
(Donnerstag,15.09.05)
Geschlossene Zelte sind schon seit Jahren die Regel auf der Wiesn.
Wartende Menschenmengen vor den Zelten keine Seltenheiten. In die
(geschlossenen) Zelte zu kommen ist bereits eine Kunst für
sich.
Alljährlich wieder kommt da das beliebte Thema "neues
Zelt bzw. 15. Wiesnzelt" zur Sprache. Hoffnung schöpfen
dabei all jene Gastronomen, die sich Jahr für Jahr erfolglos
für ein Zelt bewerben.
So auch der Wittelsbacher Prinz Luitpold von Bayern. Er möchte
wieder mehr Tradition auf die Theresienwiese bringen. Sein (15.)
Zelt sollte dann auch zünftig daherkommen. Konkret heisst das,
gepflegtes Schunkeln zu original bayrische Blasmusik. Keine Gäste,
die tanzend auf den Bierbänken stehen und mit Fasshüten
den neuesten Wiesn-Hits zum Besten geben.
Prinz Luitpold will damit der Tradition ehren, die auf der Wiesn
deutlich auf dem Vormarsch ist.
Auf unseren Seiten hat die "Tradition"
schon seit Jahren ein festes Platzerl. Und auch im Bereich "Tracht"
geben unsere Experten ihre Tipps. Schauts einfach mal vorbei!

San Francisco Coffee Company im Weinzelt
(Samstag, 10.09.05)
Alles neu macht der September - Kufflers heissen ihre Gäste
in ihrem neuen Weinzelt willkommen. Dabei haben sich die drei Wirte
Einiges für Ihre Gäste einfallen lassen. Neben dem tollen
neuen Blick aus dem Zelt auf die Wiesn-Patronin, gibt eine neue
Bar und Kaffee von "St. Franzls Kaffee Kompanie". Nun
also Latte Macchiato a la Weinzelt...
Da mag man jetzt denken, dass das ja nicht so ungewöhnlich
ist. Bei Käfer gibt's ja schliesslich auch Kaffeehaferl. Ungewöhnlich
sind nur die "Untermieter", die sich Kufflers ins Boot
geholt haben. Hinter dem bayrischen "St. Franzl" steckt
die in München weit verbreitete "San Francisco Coffee
Company".
Auf dem Oktoberfest arbeiten die Amerikaner sozusagen 17 Tage "undercover".

Krugvorstellung HB
(Freitag, 09.09.05)
Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte Familie Steinberg
ihren Zeltkrug. Im Garten des Hofbräukellers wurde das neue
Meisterwerk den Gästen vorgestellt. Und wieder einmal hatten
sich die Steinbergs die Dienste eines ganz besonderen Künstlers
zugesichert. Der oberste Chef des Hofbräuhauses himself, Bayerns
Finanzminister Kurt Faltlhauser, zeichnet für das Motiv des
aktuellen Krugs verantwortlich.
Der Minister zeigte, dass er nicht nur mit Geld umgehen kann, sondern
auch den Zeichenstift gut führen kann. Das Motiv zeigt neben
dem Wirtepaar Steinberg und Ministerpräsident Stoiber auch
typische (Wiesn)Elemente wie Zelt und Schmankerl.
Wer mehr über die Krüge auf dem Oktoberfest erfahren möchte,
schaut einfach einmal auf der Webseite www.wiesnkrug.de
vorbei. Dort erfahrt Ihr allerlei Interessantes wie z.B. zur Geschichte
und Herstellung der Krüge...

Wiesn-Souvenirs stecken im Zoll fest
(Donnerstag, 08.09.05)
An ihnen scheiden sich die Gemüter - die Fassl- und Seppl-Hüte.
Extremst beliebt bei Touristen aus aller Welt. Dieses Jahr wird
der ein oder andere Besucher aber wohl auf einen neuen Hut in seiner
Sammlung verzichten müssen. Wegen des Streits um die Einfuhren
von Textilwaren aus China kommen die Trachtenhüte wahrscheinlich
nicht mehr rechtzeitig zum Oktoberfest an.
"Vorraussichtlich erst Anfang 2006..", so heisst es, werden
die guten Stücke bei ihren Bestellern ankommen. Ungefähr
zu dem Zeitpunkt, wenn das neue Motiv für 2006 präsentiert
wird. Unnötig zu sagen, dass dann die Textilien mit dem 2005-Motiv
nicht mehr gefragt sind... Zum Glück für die Fasslhut-Fans
sind davon nur ungefähr 80 Souvenirstandl betroffen.

Wiesn-Museum
(Mittwoch, 07.09.05)
Am Mittwoch kam dem Oktoberfest die Ehre zu, die es eigentlich schon
längst verdient hat.
Das Bier- und Oktoberfestmuseum öffnete in der Sterneckerstrasse
seine Pforten. Das Museum in einem der ältesten Münchner
Bürgerhäuser bietet umfangreiche Informationen zum Thema
Bier und berichtet aus der bewegten Vergangenheit der Wiesn. Damit
einem bei dem ganzen Gerede der Mund nicht trocken wird, ist ans
Museum ein Bierstüberl angeschlossen. Das Oktoberfestmuseum
hat jeweils von Mittwoch bis Samstag (11 bis 17 Uhr) geöffnet.

Dekolletes bleiben
(Mittwoch, 07.09.05)
Es war DAS Thema des Sommers und nirgends so heiss diskutiert wie
in München. Wir erinnern uns - da wollte Brüssel den Münchnern
die schönste Aussicht nach dem Blick auf die gefüllte
Mass nehmen. Ging es nach den Bürokraten sollten unsere feschen
Bedienungen züchtig bedeckt rumlaufen. Das dies nun wirklich
nicht geht wurde denen in Brüssel schnellstens erzählt,
bevor unsere Wiesn beginnt. Ergebnis - die Beamten beschlossen,
die angekündigten Richtlinien fallen zu lassen. Und wir können
wieder den Ausblick geniessen...

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