Verbesserte Sicherheit auf dem Oktoberfest

Die Sicherheit der Besucher ist auf der Wiesn seit je her ein wichtiges
Thema. Dieser Aspekt stand auch bei vielen der Änderungen für
die diesjährige Wiesn im Vordergrund. Folgend alle Neuerungen
auf dem Oktoberfest...
| Lest auch welche Massnahmen zur Präventionen die Festleitung
in den vergangenen Jahren bereits unternommen hat. Einen Überblick
über die Verbesserungen seit 1997 findet Ihr hier... |
Stimmung erst ab 18.00 Uhr

Die
Tradition der Wiesn soll erhalten bleiben. So auch bei der Musik.
2005 wird Party- und Stimmungs- Musik erst nach 18.00 Uhr gespielt.
Des Weiteren darf der Schallpegel vor 18.00 Uhr die magische Grenze
von 85 Dezibel (dBA) und danach 90 Dezibel (dBA) nicht überschreiten.
Mit der "Schallreduzierung" möchten die Wirte und
die Festleitung erreichen, dass die Besucher wieder mehr wechseln.
Grössere Lager

Alljährlich
nach der Wiesn - nach Schlussbilanz und Resümee - wird besprochen
und geplant, um aufgetretene Engpässe und eventuelle Sicherheitslücken
im nächsten Jahr zu vermeiden.
Ein erfreuliches Ergebnis dieser Überlegungen sind grössere
Lagerkapazitäten in den einzelnen Zelten.
Grössere Fässer

Bei
den ständigen Ver- und Gebote wieder einmal eine erfreuliche
Mitteilung. Die Wiesn-Wirte rüsten sich für den diesjährigen
Besucheransturm mit mehr und vor allem grösseren Fässern.
Im Durchschnitt 100 Hektoliter mehr Bier werden in den Fassln Platz
haben. Mit dieser Massnahme will man den Engpässen bei der
Bierversorgung der letzten Jahre entgegenkommen...
Neue Anlieferzeiten

Weiterer
Grund für die XXL-Fässer sind Änderungen bei den
morgendlichen Anlieferzeiten. Wochentags nur noch bis 12.00 Uhr
und am Wochenende bis 11.00 Uhr dürfen die Biertankwagen den
kühlen Gerstensaft anliefern.
Öffnungszeiten (So, Feiertags ab 9.00 Uhr)

Uns
Wiesn-Besucher gfreids, wenn das Bier schon früher angeliefert
wird. So kommen wir dann auch früher an unsere Mass. Heuer
werden die Zelte Sonntags und Feiertags nämlich schon ab 9.00
Uhr geöffnet.
Wiesn Treffpunkt

Der
"Wiesn-Treff" ist heuer nicht mehr auf dem Vorplatz der
U-Bahn-Station "Theresienwiese". Er wird an einen ruhigen
Bereich der Schaustellerstrasse verlegt.
Abschlussbogen

Bis
zu diesem Jahr dienten Standl (wie das "Bierkarussell"
oder auch der "Backfischturm") als Abschluss des Festgeländes
(bzw. der "Strasse 3 Ost", wie es offiziell heisst). Schön
und sinnvoll - ab 2005 wird ein geschmückter Torbogen (ähnlich
dem am Haupteingang) als Abschlussmarke errichtet.
Engpässe

Einige
Standl an besonders engen Stellen (z.B. zwischen Wirtsbuden- und
Schaustellerstrasse oder am Ausgang zum Bavariaring) müssen
weichen.
Weiterhin werden die Rettungswege zwischen "Hippodrom"
und "Armbrustschützenzelt" und rund um das neue "Weinzelt"
erweitert. Auch in den Zelten (z.B. Käfer) wurden die Rettungswege
verbessert.
Ramadama

Gleichzeitig
wird das Gelände "leergeräumt". Dass heisst,
die Wohn-, Pack- und Kühlwägen, die hinter den einzelnen
Schaustellerbetrieben geparkt werden, werden erheblich reduziert.
Dies dient der Verbesserung des Brandschutzes.
Bessere Beleuchtung

Ebenso
sorgt eine bessere Beleuchtung in Teilbereichen des Festgeländes
(vor allem der Hang beim Rettungsweg West) für grössere
Sicherheit. Dies geschah auf Anregung der Polizei. So können
Straftaten auf den Polizeimonitoren besser erkannt werden. (Wir
erinnern uns dabei kurz an das Pärchen, das am Hang an der
Bavaria fremde Taschen leergeräumt hat.) Insgesamt halten 12
Kameras das Geschehen auf der Wiesn im Auge.
Sicherheit

Worauf
man sich ausserdem einrichten muss...
Erhöhte Kontrollen. Auf Grund der "angespannten Weltlage"
wird die Polizei verstärkt Taschen und Rucksäcke kontrollieren.
Lest dazu auch unser Special "Sicherheit auf der Wiesn".
Mehr Toiletten

Die
letzten Jahre gab's so manchen Ansturm auf (und Stau vor) den Toiletten
Heuer wurde vorgesorgt und die Anzahl der "stillen Örtchen"
erhöht.
Die Erreichbarkeit der Toiletten wird heuer durch Ordnereinsatz
geregelt. Zudem können die Wirte ganze 20% mehr Toiletten vorweisen.
Praktischerweise sind viele davon im in den Biergärten der
Festzelte vorzufinden. Damit kommt man auf die stolze Zahl von 964
amtlich zugelassenen Sitzplätzen. Noch als Tipp für Ortskundige
und Stammgäste. Vielerorts wurden die Toiletten neu angeordnet.
Telefonieren auf den Toiletten

Besonders
die holde Weiblichkeit hatte in den letzten Jahren die "stillen
Örtchen" anscheinend mit einem Telefonhäuschen verwechselt.
Der "ruhigere" Toilettenbereich wurde oft für längere
Telefonate mit der besten Freundin, dem Schatzi oder dem Babysitter
genutzt. An alle Vieltelefonierer - die Nutzungsmöglichkeit
von Mobiltelefonen im Toilettenbereich wird heuer erschwert oder
gar durch Handystörsender komplett verhindert.
| Was wurde für die Sicherheit in den vergangenen Jahren
unternommen? Einen Überblick über alle Verbesserungen
(1997 bis 2004) findet Ihr hier...
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